Reiseblog · Florenz, Italien
Florenz — Die Wiege der Renaissance
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Florenz ist eine Stadt von überschaubarer Größe und überwältigender Dichte. Auf wenigen Quadratkilometern konzentriert sich eine Kunst- und Architekturgeschichte, die Europa geprägt hat. Hier wirkten Brunelleschi, Michelangelo, Leonardo und die Medici, deren Mäzenatentum die Renaissance befeuerte.
Der Dom Santa Maria del Fiore mit Brunelleschis gewaltiger Kuppel dominiert die Silhouette; davor das achteckige Baptisterium mit seinen vergoldeten Bronzetüren. In den Uffizien hängen Botticellis „Geburt der Venus“ und Werke, die man sonst nur aus Büchern kennt.
Über den Arno spannt sich die Ponte Vecchio, gesäumt von Goldschmiedeläden, wie seit Jahrhunderten. Jenseits des Flusses, im Stadtteil Oltrarno, wird es ruhiger und handwerklicher: Werkstätten, kleine Plätze und der Aufstieg zum Piazzale Michelangelo, von dem aus sich ganz Florenz im Abendlicht ausbreitet.
Florenz belohnt das langsame Schauen. Es ist keine Stadt für Eile, sondern für lange Blicke — auf Fresken, auf Fassaden, auf das toskanische Licht, das alles in warmes Gold taucht.
Titelbild: Rémy Lee, CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons).
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